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 Bozen/Bolzano (Südtirol)   Italy 

Trommel- Und Tanzworkshops

Angeboten werden folgende Workshops:

Cajon-Workshop

Cajon selbst bauen, bemalen und spielen!

Ursprünglich handelte es sich um eine Kiste, in welcher Fische und Obst transportiert wurden. Die Rede ist von der „Cajon“ (span.“Holzkiste“), ein aus Holz bestehendes Schlaginstrument, welches in Peru während der Kolonialzeit von den afrikanischen Sklaven als Trommel benutzt wurde, weil ihnen ihre eigenen verboten worden waren. .....

🌟Bildergalerie zum Thema: Cajon selbst bauen, bemalen und spielen 😄🛠🎨🖌🔈


 

                                    

 

Ursprünglich handelte es sich um eine Kiste, in welcher Fische und Obst transportiert wurden. Die Rede ist von der „Cajon“ (span.“Holzkiste“), ein aus Holz bestehendes Schlaginstrument, welches in Peru während der Kolonialzeit von den afrikanischen Sklaven als Trommel benutzt wurde, weil ihnen ihre eigenen verboten worden waren. 

An den Häfen, wo sie arbeiteten, spielten sie ihre traditionellen Rhythmen. Die Cajon verbreitete sich auch nach Kuba und wurde schließlich in den 70er Jahren vom Perkussionisten des Gitarristen Paco de Lucia entdeckt und kam somit auch nach Spanien, wo sie heute noch im Flamenco eingesetzt wird.

Heute gilt dieses praktische Instrument als das am vielfältigsten eingesetzte Perkussionsinstrument, auch weil der Klang an den eines Schlagzeugs erinnert.

Die Cajon kann außerdem in allen Musikrichtungen eingesetzt werden und  findet sowohl auf der Bühne, im Studio als auch im Klassen- und Wohnzimmer großen Anklang!

 

Die Kreativwerkstatt: bauen, malen und musizieren

 

In diesem Workshop lernen wir im Team, wie man korrekt und mit viel Spaß traditionelle Rhythmen, moderne Drumset-Grooves und kreative Arrangements auf diesen magischen Instrumenten spielen kann.

In der ersten Phase beschäftigen wir uns mit dem Bau dieser spannenden Trommelkisten und benutzen dafür hochwertige Holzmaterialien.

In der zweiten Phase können wir unserer künstlerischen Kreativität freien Lauf lassen und unsere Trommelkisten bunt bemalen und verzieren. 

In der dritten Phase befassen wir uns mit dem musikalischen Aspekt unserer Werkstatt: Wir lernen die korrekte Sitzstellung, die Schlagtechniken und traditionelle und  moderne Rhythmuskombinationen mit Breaks.

Dieses innovative Projekt vereint sowohl die Faszination und den Spaß bei der Herstellung der eigenen Cajon, als auch das Erforschen von Rhythmusgefühl beim Musizieren!

Workshopthemen:

 

· Herkunft und Geschichte der Cajon 

· Koordination und Sitzhaltung 

· Die Cajon als Schlagzeugalternative 

· Schlagtechniken 

· Traditionelle Rhythmen und moderne Drumset-Grooves 

. Wie setze ich die erlernten Rhythmen in die Live-Musik ein

· Rhythmuskombinationen mit Breaks 

· Die Rolle des Solisten: Solo-Improvisation 

· Tipps zum Cajonkauf und dessen Zubehör 

 

 

Level 1: Anfänger

Level 2: Mittelstufe/Fortgeschrittene

 

  Zielgruppe: Perkussionsten, Schlagzeugspieler, Musiker, Pädagogen, Anthropologen und Interessierte!

  REFERENZEN

 

Mit folgenden Institutionen, Marken und Geschäften habe ich bereits zum Thema Trommel-Workshops zusammengearbeitet:

Schlagwerk Percussion (Deutschland)

Mogar Music (Mailand/Milano/Italien)

Bildungszentrum Haus der Familie (Lichtenstern/Ritten)

Bildungszentrum Kloster Neustift (Vahrn/Brixen)

Bildungszentrum Schloss Rechtenthal (Tramin) Fortbildungsplan Deutsches Schulamt

Tollwood Sommerfestival (München)

Archäologiemuseum Südtirol (Bozen)

Naturmuseum Südtirol (Bozen)

Geschützte Werkstatt KIMM (Südtirol Jazz Festival) (Kardaun)

Sozialwissenschaftliches Gymnasium – Pädagogischer Tag (Bozen/Lichtenstern)

Leggere Strutture Factory (Bologna)

Parata Partot – Associazione Oltre (Bologna)

EJKA: Europäische Janusz Korczak Akademie e.V. (München)

Kulturhaus Milbertshofen – Dr. Diana Koch (München)

Kindergarten Waxensteinerstr. - Sendling (München)

Kinderhort Torquato Tasso (Milbertshofen/München)

Kindergarten Dorfen - Ulrike Schwarz  (Icking/Bayern)

Café Gans am Wasser, Westpark (München)

Bildungsausschuss St.Pauls - Dr. Ursula Stadler (Eppan)

Volkshochschule Südtirol  VHS – Dr. Ursula Stadler  (Kalter, Lana) 

Volkshochschule Urania (Meran)

VKE  (Ortstellen: Lana, Vigljoch, Sankt Ulrich, Sankt Christina, Wolkenstein)

Jugendzentrum Jux  (Lana)

Jugendzentrum JUMP (Eppan)

Kolpingjugend Südtirol (Bozen)

Schülerheim Wasserfall/Gamperwerk (Auer)

Kinderfestival (Bozen)

Sozialgenossenschaft Die Kinderfreunde Südtirol (Bozen, Terlan, Auer, Neumarkt))

Musikgeschäft Pro-Musica (Bozen)

Musikgeschäft Musik Walter (Bozen)

Musikschule CESFOR  (Bozen)

Sportverband UISP (Bozen)

Chor-Gemeinschaft St.Jakob/Leifers – Marlis Buratti

Lyzeum Carducci (Bozen) - Prof.Deborah Mousnier

Grundschule Eppan St.Pauls/Landessingen – Werner Lanthaler

Grundschule Frangart

Mittelschule Enrico Fermi - Prof. Patrizia Golzi (Haslach/Bozen)

Grundschule Giuseppe Verdi (Salurn)

Grundschule Neumarkt

 

Djembe-Workshop

Djembe und Basstrommeln

  • Djembefola Magique
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  • Djembefola Magique
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 "Djembefola" bedeutet Djembespieler.

Die Djembe ist die mittlerweile sehr bekanntgewordene kelchförmige Trommel aus Westafrika.

Genauer gesagt stammt die Djembe aus Mali. Vor Jahrhunderten sprach man vom Mandingue-Reich  Nach der Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten wurde der Sudan in die Länder Mali, Guinea, Senegal, Elfenbeinküste und Burkina Faso eingeteilt wurde. In all diesen Ländern wird heute noch die Djembe gespielt, wobei Guinea und Mali die führenden Länder dieser Tradition sind, gefolgt von Burkina Faso und der Elfenbeinküste. Das Nationalinstrument Senegals ist hingegen die Sabar, eine schlanke Trommel welche mit einem dünnen Holzschlegel und der bloßen Hand gespielt wird. Sabar ist übrigens auch der Name des Tanzes welcher dazugehört.

 

Diese Werkstatt richtet sich an alle Djembe-Liebhaber, die die magische Klangwelt Westafrikas kennenlernen möchte!

Die musikalische Reise beginnt mit einem ersten Vertrautwerden mit den Instrumenten Djembe und Basstrommeln (Doum Doum, Sangban und Kenkenì und den Glocken Cloches, wobei Handführung und Schlagtechnik (Basse, Tonique, Claque) erklärt werden; die Teilnehmer lernen binäre und ternäre Poly-Rhythmen der Malinké-, Susu-, Kassounke-, Senufo- und Manian- Tradition , deren Begleitung, Frasen und Blocages.

Besonders geachtet wird auf das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Begleitrhythmen und zwischen Djembe und Basstrommeln. Wir üben das Improvisieren und lernen die Rolle des Solisten in der afrikanischen Musik und im afrikanischen Tanz kennen. 

 

 

Workshopthemen:

Geschichte und Herkunft der Djembe

Sitz- bzw. Stehstellung und korrekte Schlagtechnik

Traditionelle Rhythmen mit Breaks 

Die Basstrommeln und Cloche

Begriffserklärung von Chauffe, Appelle, Griot, Numù, Karitè usw.

Die Rolle des Solisten im Ensemble und im Afro-Tanz

Handhabung der Djembe: Fellbespannung, Holzpflege ecc.

Traditionelle Hölzer und Kelch-Formen der Djembe je nach Herkunftsland

Tipps zum Djembe-Kauf und  Zubehör 

 

 

 Level 1: Anfänger

Level 2: Mittelstufe/Fortgeschrittene

 

 

Zielgruppe: Djembefolas, Dundunfolas, Perkussionisten, Musiker, Pädagogen, Tänzer, Anthropologen und Interessierte!

Geschichte und Hintergründe der Djembe

"Djembefola" bedeutet Djembespieler.

Die Djembe ist die mittlerweile sehr bekannt gewordene kelchförmige Trommel aus Westafrika.

Genauer gesagt, stammt die Djembe aus Mali. Vor langer Zeit gab es das Mandingue-Reich, welches heute in die Länder Guinea, Mali, Senegal, Burkina Faso und Elfenbeinküste aufgeteilt ist. In all diesen Ländern wird die Djembe gespielt, wobei Guinea und Mali die führenden Länder dieser Tradition sind, gefolgt von Burkina Faso und der Elfenbeinküste. Das Nationalinstrument Senegals ist hingegen die Sabar, eine schlanke Trommel, welche mit einem dünnen Holzschlegel und der bloßen Hand gespielt wird. Sabar nennt sich übrigens auch der dazugehörige Tanz.

 

Ursprünglich waren die besten Djembefolas die Numù; das waren die Schmiede aus der Kaste der Nyamkala: Diese bauten die Djembe aus einem Baumstamm und bespannten das ausgehöhlte Holzstück mit einem Ziegenfell. 

Die Griots/Djeli, die Minnesänger/Dichter, welche die Geschichte, die Tradition und die Genealogie der verschiedenen ethnischen Völker mit der Musik, dem Gesang, dem Tanz und den Erzählungen  seit Jahrhunderten bis heute überliefern, spielten traditionell gar nicht die Djembe: Ihre Instrumente waren Kora,  Balafon, N'Bolon, N'Goni und andere.

 

Musik und Tanz spielen in Westafrika sei es im öffentlichen als auch im privaten Leben eine sehr wichtige Rolle. Die undenklich vielen Polyrhythmen dienen dazu, Ereignisse wie die Ernte oder zahlreiche Rituale zu zelebrieren, wobei das Zusammenspiel der einzelnen Trommeln und das Zusammenspiel mit dem Tanz streng kodifiziert ist. Der Solospieler markiert dabei die Schritte der Tänzer: Die Musik richtet sich nach dem Tanz und nicht umgekehrt.

 

Zusammengesetzt ist ein Ensemble grundsätzlich aus Dundunfolas und Djembefolas.

Die "Dundunfolas" sind die Basstrommelspieler. Es gibt drei Basstrommeln: Die Dundun (die größte), die Sangban (die mittlere) und die Kenkenì (die kleinste ). Diese sind auf beiden Seiten mit Kuhfell bespannt und werden mit einer Hand mit einem Holzschlegel gespielt, während die andere Hand die Cloche (fr. Glocke) spielt. Aus den einzelnen verflochtenen Basstrommel-Rhythmen entsteht eine Grundmelodie, nach der sich die Djembefolas  richten müssen: Diese spielen wiederum verschiedene Begleitrhythmen, während der Solist fließend traditionelle Phrasen mit Improvisation mischt. Das "Herzstück" dieses ganzen Rhythmus-Systems bildet dabei überraschenderweise die mittlere Basstrommel, die Sangban. Wenn ein Dembefola hingegen ganz alleine ein Solo spielt (etwa als Intro), dann nennt man das Djembe Kan, "Die Stimme der Djembe".

 

 

Jede Djembe ist ein Einzelstück; man kann jedoch traditionelle Hölzer und Kelch-Formen unterscheiden. So werden z.B. Hölzer wie Lenkè oder Djalla besonders in Guinea verwendet, während die Ivorer und Burkiner gerne zu Iroko und die Malier zum Balafonholz Gueni und zum Dugurà greifen. In Senegal wird hingegen sehr häufig das Tek verwendet. All diese Hölzer unterscheiden sich durch Gewicht, Farbe, Härte und Dichte und erzeugen dementsprechend einen sehr unterschiedlichen Klang.

Der Klang der Djembe hängt jedoch auch von der Dicke des Ziegenfells und von dessen Bespannung ab. Vorgereckte und dehnungsarme Flechtschnur ist für eine starke und langfristige Bespannung unentbehrlich. An den Rändern der Djembe werden außerdem gerne die sogenannten "Ohren der Djembe", die Seke Seke festgeklammert, um der Djembe zusätzlich  einen rasselnden Klang zu verleihen. 

 

Die Djembe ist mittlerweile ein universelles Instrument geworden: Hinter dieser Trommel verstecken sich wichtige anthropologische Aspekte, eine jahrhundertelange Geschichte, Kultur und Tradition. 

Die Bedeutung der Djembe ist in kulturpolitischer Hinsicht unumstritten universal. 

Die Djembe spricht eine internationale Sprache und trägt auf kommunikativer Ebene in hohem Maß - insbesondere  wegen der  vermittelten Wertinhalte -  völkerübergreifend zur gegenseitigen Verständigung bei.

Westafrikanisches Tanzen 

 

 

Zusammen mit dem Griot aus Senegal Mack M'Baye organisieren wir Afrotanz-Projekte.

Tanzen, Singen und afrikanische Erzählungen über die Figur des Griot.

Ideal für Schulen, Bildungszentren und Tanzabende! 

 

Musik und Tanz spielen in Westafrika sei es im öffentlichen als auch im privaten Leben eine sehr wichtige Rolle. Die undenklich vielen Polyrhythmen dienen dazu, Ereignisse wie die Ernte oder zahlreiche Rituale zu zelebrieren, wobei das Zusammenspiel der einzelnen Trommeln und das Zusammenspiel mit dem Tanz streng kodifiziert ist. Der Solospieler markiert dabei die Schritte der Tänzer: Die Musik richtet sich nach dem Tanz und nicht umgekehrt.

 

 

In diesem Workshop begeben sich die Teilnehmer auf eine spannende Reise zwischen Rhythmus und Bewegung.  Die live-gespielten westafrikanischen Trommeln (Djembe, Dundun, Sangban, Kenkenì)  richten sich nach den Tänzern und markieren die Tanzschritte mit langsamen und schnellen Rhythmen. 

Es wird eine Choreografie mit traditionellen Tanzschritten und dazugehörigem Gesang einstudiert, auch wird  dem Einzelnen  in der Improvisationsphase   der Freiraum gegeben, um seine eigene Kreativität individuell zu entfalten.

  

 

Workshop-Programm:

 

-  Einwärmen frontal und in Diagonale

- Erlernen traditioneller Tanzschritte der Malinke-Tradition

- Zusammenspiel von Rhythmus und Bewegung: Signale, Breaks und Appelle

- Singen und Tanzen

- Choreografie

- Improvisation im Kreis

- Atmungsübungen und Stretching 

Vortrag: Die Figur des Griot

Vorträge über die Figur des Griot:

1.)Der traditionelle Griot in Westafrika vor      dem Kolonialismus, während des  Kolonialismus’ und nach der Unabhängigkeit. 2.)Der moderne Griot  heute in Westafrika und  auf der ganzen Welt. 

 Congas und Bongós: von Kuba zur modernen Musik 

- Herkunft, Geschichte und Entwicklung der Congas

- Konzept der Clave

- Schlagtechnik: Bass, Open, Slap und Manoteo

- Grundrhythmus: Tumbao auf Conga und Tumbadora

-  Bongós: Grundtechnik des Martillo

- Spielen einiger afro-kubanischer Rhythmen auf Quinto, Conga, Tumbadora und Cajon

- Aufbau eines Percussions-Sets

- Einsatz in der modernen Musik wie Jazz oder Pop

- Handhabung, Fellbespannung und Pflege von Congas und Bongos